JSD Geschäftsbericht 2019

In PAULS Kitchen, der neuen Zentralküche der Johannesstift Diakonie, werden auf über 4.000 Quadratmetern täglich rund 10.000 Mahlzeiten zubereitet, gekühlt und individuell portio- niert auf denWeg geschickt. Von dort aus werden nicht nur alle Einrichtungen, Cafeterien und Delis der Johannesstift Diakonie in Berlin und Sachsen-Anhalt mit Speisen versorgt, sondern auch externe Kunden. Vor Ort werden die Gerichte dann in spe- ziellen Wagen schonend erwärmt. Statt die Aufgabe an externe Dienstleister abzugeben, hat sich die Johannesstift Diakonie mit der zentralen Groß- küche dafür entscheiden, die Speisen für Patient*innen sowie Personal auchweiterhin selbst zuzubereiten. Gegenüber dezen- tralen Küchen vor Ort können so höhere Qualität und größere Abwechslung bei gleichzeitig geringeren Kosten gewährleistet werden. Mittags können die Patient*innen in den Krankenhäu- sern nun zwischen fünf täglich wechselnden Menüs wählen. Der Speiseplan rolliert –mit saisonalen Anpassungen – in einem Zyklus von sechs Wochen. Eine Zentralküche dieser Größenordnung setzt vor allem die Optimierung von Pro­ zessen voraus. „Eine Großküche funktio­ niert wie ein Orchester.“, erklärt PAULS Kitchen-Betriebsleiter Torsten Colpe. „Jeder muss seine eigene Melodie spie- len, aber am Ende sollte eine stimmige Komposition entstehen, an der immer wieder gefeilt wird.“ Täglich frische Küche. 30 Johannesstift Diakonie   Geschäftsbericht 2019 V I E L FA LT V E R E I NT

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