JSD Geschäftsbericht 2019

EIN GUTES LEBENSENDE. Am Puls der Zeit bleiben und zugleich das Bewährte erhalten – diesen Anspruch machen die Gebäude der Johannesstift Diakonie greifbar. So ist das Palliativ- haus der Evangelischen Lungenklinik in Berlin-Buch kürzlich in eine Villa aus dem Jahr 1903 umgezogen, während sich das Wichernkrankenhaus in Spandau nun in einemmodernen Neubau befindet. Dabei haben beide Einrichtungen trotz ihrer unterschiedlichen Architektur vieles gemeinsam, sind sie doch medizi- nisch und baulich auf dem Stand der Zeit – und dem gleichen Ziel verpflichtet. Mit ganzheitlichem Ansatz arbeiten multiprofessionelle Teams in den Palliativstationen beider Einrichtungen darauf hin, schwerstkranken und sterbenden Menschen eine letzte Lebensphase mit möglichst wenigen belas­ tenden körperlichen und seelischen Symptomen zu ermöglichen. Schmerzen, Angst oder Atemnot werden gelindert, damit die Betroffenen das Krankenhaus zeitnah verlassen und ihre verbleibende Lebenszeit in gewohnter Umgebung verbringen können. Alternativ ist im Anschluss eine Weiterbetreuung im Hospiz mög- lich – zum Beispiel in einem der vier Hospize der Johannesstift Diakonie. Pflege und Betreuung sind hier voll und ganz auf die Bedürfnisse der erkrankten Person und ihrer Angehörigen ausgerichtet. Der Einsatz für ein würdevolles Lebensende stellt ein wichtiges Element des diakonischen Auftrags der Johannesstift Diakonie dar. Bei ihrer Hospiz- und Palliativarbeit orientiert sie sich an den Grundwerten der „Charta zur Betreuung Schwerstkranker und Sterbender“. „Nähe ist in jeder Lebensphase wichtig. Deshalb versuche ich immer, eine persön- liche Beziehung zu den Patienten zu finden. Und bekomme dafür jeden Tag ganz viel Nähe zurück.“ Candy Pflegehelferin bei der Johannesstift Diakonie VIELFALT 25 V I E L FA LT V E R E I NT  Ein gutes Lebensende

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